OSL im Dezember 2020

Blick achteraus

Spende für die OSL-Jugendarbeit

Eine nette Idee für eine Spendenaktion zugunsten unserer Jugendarbeit hatte unser Mitglied Jürgen Christ. Dieser Skipper berichtete schon in der August-Ausgabe dieses Magazins von seinem Schlei-Törn, den er nach dem langen Lockdown der Sportboothäfen unternommen hat.

Jürgen Christ

Bevor er seinen im Bericht angekündigten nächsten Törn nach Schweden und rund Bornholm begann, hat er zuhause Keller und Schränke entrümpelt und die noch brauchbaren Gegenstände zu einem Dauer-Hallenflohmarkt nach Höhndorf gebracht. Dort hatte er einen Stand für mehrere Wochenenden gemietet mit der Hoffnung, dass den an seinen Sachen interessierten Flohmarktbesuchern das Geld vielleicht noch leichter aus dem Portemonnaie springt, wenn sie wissen, dass es für einen guten Zweck ist.

Aus diesem reichhaltigen Fundus ist eine schöne Summe zusammengekommen

Nach seiner Rückkehr von Bornholm hat er sich dann auch noch persönlich um die Standbetreuung gekümmert mit dem Erfolg, dass am Ende seiner Aktion mehr als 200 Euro im Sparschwein gelandet waren, von denen dann nach Abzug der Standgebühren noch einige Scheine auf unser Vereinskonto fließen konnten.

Der Spendenerlös

Vielen Dank im Namen der Segelkinder an Jürgen für diese schöne Aktion!

Text: Jens Zywitzka

Fotos: Jürgen Christ

Wohlverdienter Winterschlaf?

Wenn man so zurückdenkt, in welchem Umfang wir in diesem Jahr unsere Trainings-boote TRYS und ALUBLITZ sowie die vereinseigene Yacht RAV genutzt haben bzw. nutzen konnten, lässt sich diese auf unsere Boote bezogene Frage eigentlich nur verneinen. Die Corona-Pandemie, einige technische Schwierigkeiten mit den Außenbordmotoren und umfangreichere Holzarbeiten als vermutet sorgten dafür, dass die Boote ihren geplanten Zweck kaum erfüllen konnten. So haben zum Beispiel von den geplanten Terminen mit der Schul-AG lediglich vier stattfinden können, und das Liegenbleiben aufgrund Motorschadens mitten im Fahrwasser hat den ALUBLITZ-Piloten nicht nur den Angstschweiß wegen der herannahenden COLOR MAGIC auf die Stirn getrieben, sondern auch einen Kater in die Armmuskeln, weil diese das Nach-Hause-Paddeln nicht so richtig gewohnt waren.
Das Abslippen im Frühsommer hätten wir uns also fast ersparen können, nicht jedoch das Aufslippen jetzt im Herbst, denn die Boote mussten natürlich wieder aus dem Wasser, um ihren nur wenig verdienten Winterschlaf anzutreten.

Das Lösen der Sicherungsleinen...

...führt zu Makramee-Arbeiten vor dem Bootsschuppen

So trafen sich also acht wackere OSL-Gesellen Ende Oktober, ausgeruht durch die eine gewonnene Stunde aufgrund der Zeitumstellung, und sorgten unter Beachtung der AHA-Regeln mit einem fein ausgeklügelten Plan (wann wird der Trailer und eine helfende Hand wo gebraucht?) dafür, dass die Boote ihren angestammten Lagerplatz für die Winterpause unfallfrei erreichten. Bleibt jetzt nur zu hoffen, dass das nächste Abslippen in knapp einem halben Jahr mehr Sinn machen wird.

Text: Jens Zywitzka

Fotos: Detlef Bahr

Rückblick und Ausblick

Ende Dezember geht ein Jahr zu Ende, wie es sich vorher wohl niemand von uns hat vorstellen können. Sehr Vieles, was wir uns gegenseitig in der Silvesternacht bzw. am Neujahrsmorgen gewünscht haben, ist in diesem Jahr sicher auf der Strecke geblieben. Aber am Wichtigsten für uns alle ist, dass wenigstens der in fast allen Wünschen enthaltene Ausspruch „Vor allen Dingen Gesundheit“ bei möglichst vielen in Erfüllung gegangen ist. Unsere Gedanken sind auch bei Denjenigen, deren berufliche Situation wenig Anlass zur Freude gegeben hat und wünschen auch ihnen, dass für sie die Normalität bald zurückkehren wird.

Doch nun wollen wir nach vorn und optimistisch auf der kommende Jahr 2021 schauen.
In diesem Sinne:

Ole Schippn Laboe e. V. wünscht
allen Lesern eine besinnliche
Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein hoffentlich weniger turbulentes neues Jahr!