OSL im Mai 2020

Liebe Leser der aktuellen OSL-Informationen!

Alle Veranstaltungen im und am OSL-Vereinsheim im Hafenpavillon fallen bis auf Weiteres aus.

 

Wir bleiben zuhause

Wir bedauern diese Maßnahmen außerordentlich, aber auch wir von OSL e.V. wollen und müssen unseren Beitrag leisten zum Schutz der Gesundheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger – insbesondere derjenigen, die aufgrund Alter oder Vorerkrankungen besonders gefährdet sind!

Eigentlich sind Sie es ja gewöhnt, dass wir an dieser Stelle über OSL-Aktivitäten der letzten vier Wochen ausführlich berichten.
Doch was soll man berichten, wenn es keine Aktionen gegeben hat?
Heute, da wir diese Zeilen schreiben, ist der 28. April und vielleicht können wir in den nächsten zwei Wochen schon etwas optimistischer in die Zukunft schauen.
Besonders bedauerlich ist, dass wir die beiden diesjährigen Kindertörns (für die sich 26 Kinder der vierten Grundschulklassen angemeldet hatten) und unser für den 2. Mai geplantes Jubiläums-Event

20 Jahre OSL-Kindertörns mit der
De ALBERTHA

absagen mussten.

Es sollte der Höhepunkt der OSL-Veranstaltungen für das Jahr 2020 werden. Besonders leid tut es uns für die vielen „Ehemaligen“, die sich angemeldet hatten und denen wir nun absagen mussten.
Vielleicht ergibt sich ja irgendwann eine Alternative.
Auch die eigentlich für den 20. März geplante und dann auf den 8. Mai verschobene Jahreshauptversammlung haben wir auf unbestimmte Zeit verschieben müssen.
Zwei, für diesen Zeitraum geplante Vorstandssitzungen mussten ebenfalls abgesagt werden.
Die Vorstands- und Beiratsmitglieder sind telefonisch bzw. per WhatsApp laufend in Kontakt und werden die Mitglieder, wenn es Neuigkeiten gibt, informieren. Auch im Fenster des Vereinsheims hängt dann jeweils ein aktueller Aushang.

Eigentlich ist jetzt die Zeit, in der unser Verein aus dem Winterschlaf erwacht, die ersten Aktivitäten anlaufen und Pläne für die Saison gemacht werden.

So verwaist kennt man unser Vereinsheim um diese Jahreszeit nicht

Das Vereinsheim wäre geöffnet, montags hätten sich Skatspieler gereizt sowie Kontra und Re zugerufen, dienstags wären die Gesellschaftsspieler unterwegs, mittwochs würden sich Klönschnacker zum Vereinsabend treffen und freitags hätten Shanty-Klänge den Hafen erfüllt.

Normalerweise wäre in dieser Woche die HILLI fertig lackiert an ihren Platz vor der Fischküche gebracht worden, wo die ersten Gäste schon auf sie gewartet hätten. Und auch die ersten Skipper hätten jetzt ihre Krantermine mit der Schiffswerft gemacht und die eigenen Boote ins Wasser gebracht, um mit diesen beim Ansegeln dabei zu sein.

Auch das Tor des Rettungsschuppens ist zu, drinnen wartet die DOMINO darauf, dass es bald weitergeht

Liebe Leser, wie Ihr seht, überall steht „hätten“ und „wäre“, aber wann wir unseren normalen Alltag wiederbekommen, kann im Moment niemand voraussehen. Wir müssen also zunächst einmal mit der Situation bestmöglich umgehen, um sie unbeschadet zu überstehen. Richten wir daher unser Handeln – als Einzelpersonen und auch als Verein – danach aus, was verantwortungsvoll und machbar ist; alles im Sinne der eigenen Gesundheit und der unserer gesamten Mitbürger.

Wir hoffen, dass wir in der Juni-Ausgabe wieder ausführlich über das OSL-Vereinsleben berichten können.

Text: Jens Zywitza, Heinz Bisping
Fotos: Heinz Bisping